SchattenDaSein - mobile Schattenspielbühne
 
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Kleinkunstveranstaltungen

Im Theater SchattenDaSein! in der Hinteren Gasse 12 in
Heidenheim an der Brenz

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Nicht ohne meine Gitarre
Konzert mit Attila Vural (Gitarren, Perkussion)

Nicht ohne meine Gitarre – Wer ihn kennt, weiß, dass Attila Vural nie und nirgends ohne Gitarre anzutreffen ist. International und bei vielen Gelegenheiten ist seine perkussive Gitarre live zu hören. Ob auf Tonträger oder auf der Bühne: Wer mit Attila Vural die Reise antritt, wird Orte aufsuchen, die zu entdecken man einer Solo-Gitarre gar nicht zutrauen würde.

Attila Vural zupft, streicht und schlägt aus seinen 8-saitigen oder 14-saitigen Gitarren eine gut abgestimmte Mischung aus Jazz, Latin und Rock und lässt sie zwischendurch immer wieder wie eine Sitar ertönen. Die Klangwelt, die der 1972 geborene Zürcher Solo-Gitarrist aufbaut tönt oft nach viel mehr als nur einer Gitarre und noch bei genauem Hinschauen kann man oft seinen zwei Händen kaum folgen. Seine Auftritte sind darum nicht nur fürs Ohr, sondern auch fürs Auge ein Erlebnis!

Attila Vurals Spiel lädt ein, ihm auf seinen Klangreisen in die weite Welt musikalischer Begegnungen zu folgen. Dazu stehen mittlerweile vier Solo-CD’s bereit – «A Handful Of Thoughts» (2004), «Painting a Reverie» (2007), «Some Place Of Sounding» (2009) und ganz aktuell «the Last Laugh» (2010)
www.lavural.ch

 

„Magia de Salvador” Genivan live in concert
Musik aus Brasilien  
Gitarre und Gesang: Genivan
Akkordeon: Dorothee Scheibel

Eine Musik, die träumen lässt!
Der Traum führt in den Nordosten Brasiliens. Genivan wurde in Conde, einem kleinen Dorf in der Nähe von Salvador de Bahia, geboren. Durch die Mischung von portugiesischen, afrikanischen und indianischen Einflüssen, hat Bahia das Glück auf ein reiches kulturelles Erbe zurückzuschauen, gerade was die Musikszene angeht. Wer jedoch Brasilien hauptsächlich mit Samba und Karneval in Verbindung bringt, wird überrascht sein von den reichhaltigen Melodien und romantischen Passagen in Genivans Kompositionen.

Mit dem Konzert „Magia de Salvador“ präsentiert der brasilianische Künstler Genivan einen Streifzug durch sein neues Album „Da Janela“. Genivans Musik ist stark geprägt vom Bossa Nova, durchsetzt mit Elementen des Jazz. Der Stil erscheint zeitlos, die Zusammensetzung der Band klassisch und doch populär im Sinne der Weltmusik.
Seine Musik gibt das Gefühl von Freiheit, Frieden und Gelassenheit, nicht zuletzt durch den einzigartigen Rhythmus, der sich auf das Publikum überträgt.

Zudem verfügt Genivan über ein unglaubliches Charisma, welches er zu gebrauchen versteht. Mit seinem unverkennbaren Charme gelingt es Genivan eine gewisse Empathie zwischen ihm und dem Publikum herzustellen. Wenn der Künstler auf der Bühne steht, bezaubert er nicht nur durch seine Musik, sondern auch mit seinen kleinen Geschichten über die eigenen Songtexte. Mit viel Gefühl und Wahrheit erzählt er über die Erfahrungen seines Lebens und mit diesen Reflexionen spricht er jeden Einzelnen von uns an.
www.genivan.com

 

Kessel der Fülle
Mythen aus keltischer Zeit
Mit Roland Gelfert (Sprache) und
Simone Freimüller (Gesang und keltische Rahmentrommel Bodhran)

In unserer atemlosen und komplex-künstlichen Welt erwacht mehr und mehr die Sehnsucht, in einfacher und echter Lebensweise wieder zu Atem zu kommen.
Doch nicht nur von fernen Völkern und exotischen Methoden ist Hilfe zu erwarten, sondern in eigenen Landen, von unseren keltischen Ahnen, kann viel gelernt werden. Sie lebten mit der Natur in innigem Nehmen und Geben, in ehrendem Wissen vom großen Ganzen.
Ihre alten Geschichten, ihre ursprünglichen Mythen, erzählen von Kraft und Schönheit der Erde, berichten vom Kampf mit finsteren Mächten, und künden von Weisheit, Mut und Minne.

Lassen wir uns durch Wort und Klang berühren vom Zauber der Zeiten, von den Wundern des Werdens…

 

Das Leuteliederhaus
Musik-Theater-Stück für Kinder
von Olaf Stellmäcke

Opa Franz hat Geburtstag und da er meine Musik mag, bringe ich ihm gemeinsam mit den Kindern ein Ständchen. Frau Grün hat eine leckere Torte gebacken und sie hat ein Geheimnis, aber das darf ich hier natürlich nicht verraten. Es könnte eine wirklich schöne Geburtstagsfeier werden, wäre da nicht der Hausmeister, der unmusikalische Herr Kahl.

„Das Leuteliederhaus“ ist eine kluge und witzige Mischung aus Schauspiel, Puppenspiel und Musical.
Es darf mitgemacht, mitgelacht, mitgedacht und mitgesungen werden.

Der Sänger, Musiker, Schauspieler und Autor, Stellmäcke, bringt in seinem Programm eine Auswahl seiner schönsten Kinderlieder auf die Bühne. Im Mai 2007 erhielt er für seine Kinderlieder den Kulturpreis der Stadt Feldkirch in Österreich.
www.stellmaecke.de

 

Stellmäcke – Lieder und andere (All)Gemeinheiten
Pointierter Witz und unglaubliche Ideen mit Olaf Stellmäcke

Stellmäcke ist ein Meister des Wortes. Der Sänger, Musiker, Schauspieler & Autor besingt mit Witz und berührender Stimme den Zustand der Welt und wechselt spielerisch zwischen Konzertina, Gitarre und Schlagwerk. Seine Geschichten sprühen von Ideen. In seiner Musik bedient er sich aus dem reichen Fundus von Weltfolk, Chanson, Jazz und Rock.

Während seiner Konzerte zeigt Stellmäcke Fotos des Radeburger Fotografen Burkhard Schade mit Hilfe eines selbsterfundenen analogen Beamers.
 „Lieder und andere (All)Gemeinheiten“ – das ist mehr als nur ein Konzert, das sind Lieder die man sehen kann, das ist Ohrenkino und Musik für die Augen.

Der „Folker“ urteilt: „Stellmäcke schreibt wunderschöne Lieder mit poetischen und hintersinnigen Texten.“
Seine CD „Augenlieder“ wurde von der Jury der Liederbestenliste 2009 zur CD des Monats März gewählt.
Weitere Informationen unter: www.stellmaecke.de

 

Der casilianische Geschichtenerlauscher Tullio Tardi spielt:
Die verliebten Füße
Eine gar lustige Zirkusgeschichte mit Händen und Füssen

(für Menschen ab 4 Jahren)

Die Zwillingsbrüder Fussino und Fussilio sind zwar sehr arme (sie besitzen eigentlich nur ihre löchrigen Strümpfe), aber überaus glückliche Füße. Wenn sie durch die Welt spazieren sieht es aus wie ein Tanz, wozu ihnen ihr kleiner Vogelfreund lustige Lieder tiriliert. Eines Tages kommt der berühmte Zirkus Casilino in ihre Stadt. Sein Programmhöhepunkt ist die Hochseilnummer mit den wunderhübschen Artistinnen Handa und Handila. Fussino und Fussilio lieben das Zirkusleben und wollen unbedingt eine Vorstellung besuchen – aber wie, so arm wie sie sind? Der grimmige Zirkusdirektor will sie nicht einlassen. Doch mit Hilfe ihres kleinen Vogels und Handa und Handila nimmt diese lustige Zirkusgeschichte einen sehr abenteuerlichen aber glücklichen Verlauf...
„Tullio Tardi schafft es immer wieder von Neuem, sein kleines und großes Publikum poetisch, humorvoll und musikalisch zu verzaubern. Wenn er in seiner gegenwärtigen Begeisterung in seine Geschichten eintaucht, dann verschmilzt er geradezu seelisch mit den Phantasiewelten der Kinder.“ (Kunstforum München)


 

Musica advenenda
Musik im Gegenwarten auf Ankünftiges

Albrecht Walter improvisiert auf der Stridarmonica, der Armonica, dem Clarinetto und der Uccelina

Wenn A. Walter auf seinen Instrumenten improvisiert, dann bringt er das, was aus der inneren bewegten Intuition im Moment musikalisch „ankommt“, in einen tonalen und klanglichen Prozess, in den er ständig die „Ankunft“ neuer Bilder integriert und dadurch seine musikalischen Möglichkeiten erweitert. Die Zuhörenden können dabei Klang- und Tonwelten erleben, die in ihrer Spontaneität und Gegenwärtigkeit eine ganz andere Qualität als eingeübte Kompositionen erleben lassen. So hat diese Musik viel mit dem „Advent“, dem „ankommenden Ereignis“ zu tun.

„Das Ereignis aber ist das, was niemals vorausgesagt werden kann. Ein vorausgesagtes Ereignis ist kein Ereignis. Das Ereignis als Ankömmling ist das, was vertikal über mich hereinbricht, ohne dass ich es kommen sehen kann.“ (Jacques Derrida)

 

ARTE DI CASILIA präsentiert:
Welch’ verwunderbarer Augenblick
Eine Tragikomödie ohne Wenn und Aber in circa 3 Akten

mit Tullio Tardi, dem beherzten Narren im Augenblick und
Riccardo Muto, dem schweigsamen Musikanten in Gegenwart

Die beiden Protagonisten Tullio Tardi und Riccardo Muto sind casilianische Meister im Gegenwarten. Ihre Einfälle und Ideen holen sie meist aus der unmittelbaren Geistesgegenwart der Situation im Raum. In feiner humorgetragener Poesie spielen sie auf einer „Waagebrücke“ zwischen Licht und Schatten (allzu) menschlicher Vorstellungsbilder.

Mit ihrer minimalen aber liebevoll gestalteten Bühnenausstattung entstehen dabei umso größere phantastische Wunderlichkeiten oder Narreteien, die das Publikum zum inneren Mitbewegen anregt und es unmittelbar teilnehmen lässt an kreativen Prozessen.

 

Eduard Mörike zum 207. Geburtstag                                                    
Rosenzeit, wie schnell vorbei..."
Gedichte von Eduard Mörike
Rezitation: Ruth Schumacher und Rudi Korbel
Musik: Joss Reinicke

Eduard Mörike wurde am 8. September 1804 in Ludwigsburg geboren.
Seine Lebensspanne erstreckt sich über eine Zeit, die von Widersprüchen geprägt ist. Auf der einen Seite stehen monarchische Autorität und biedermeierliche Idylle, die Gott und König nicht in Frage stellt. Auf der anderen Seite stehen die beginnende Industrialisierung und ein erwachendes staatsbürgerliches Selbstbewusstsein. In den Studier- und Denkstuben brodelt es.
Mörike absolviert am Tübinger Stift eine theologische Ausbildung. Dem revolutionären Agieren der Tübinger Studenten hält sich Mörike jedoch fern. Er bezieht keine Stellung zu politischen Vorgängen, wie dies zum Beispiel sein Zeitgenosse Heinrich Heine tut.
Um das große Vorbild Friedrich Hölderlin sammelt sich in Tübingen ein schwärmerischer Freundeskreis, dem sich auch Mörike verbunden fühlt. Den gesellschaftlichen Realitäten setzt man ein selbstgeschaffenes Reich der Poesie, der Phantasie und des Spiels entgegen. Die Sehnsucht nach Weite, Geheimnis und Abenteuer findet auch in der Poesie Eduard Mörikes ihren Niederschlag. Dabei reicht Mörikes Dichterphantasie von der düsteren Balladentragik bis zu anmutiger Romanze und zarter Poetisierung der Natur.
Eduard Mörike starb am 4.Juni 1875.

Den beiden Sprachkünstlern Ruth Schumacher und Rudi Korbel gelingt es, die hohe Formkraft und Musikalität von Eduard Mörikes Dichtung so zu entfalten, dass sie auch den heutigen Hörer noch in ihren Bann zieht.
Die Musik des jungen Musikers Joss Reinike schafft dazu einen einfühlsamen Rahmen.

 

Silberschatten – Ombra d Argento
persönliche Musik, keltisch und gotisch-mittelalterlich inspiriert
mit Monica Dengler: Keltische Harfe und Massimo Ferri: Mandola

Wie die Musiker aus alten Zeiten, die von Land zu Land zogen, in Schlössern, Burgen und auf Stadt- und Dorffesten mit ihrer Musik und ihren Geschichten jeweils Neuheiten, Informationen und Kultur brachten, lässt sich auch das Duo Silberschatten - Ombra d Argento von ihren Reisen und Erlebnissen beeinflussen, ohne dabei die eingenen Wurzeln zu vergessen.

Die verschiedenen Inspirationen und Einflüsse haben sie auf eine neue Art zu ihrer eigenen Musik verarbeitet, die den Zuhörer mit einbezieht und ihn das gehörte miterleben lässt. Ihre Melodien und Kompositionen erzählen von fernen Ländern, mystischen Orten und magischen Geschichten; sie spiegeln die alte Weisheit, die in der Magie der Musik liegt wider !

Eine magische Reise von den dunklen Schatten, die sich zwischen Traum und Wirklichkeit längst vergangener Zeiten verlieren, zum silbernen Licht !
www.silberschatten.de.ms

 

Odessa Blue - Klezmer und mehr
Boris R. Hauck: Geige, Klarinette, Texte
Frank Eisele: Akkordeon

Die Töne surren in Dur und Moll durch die Luft. Leicht hingeworfene Akkorde bilden ein Meer an Klang. Der off-Takt der Rhythmen treibt die  Musik voran. Treibt sie hin und her, zwischen Tanz und Trauer. Zwischen schnell und langsam. Zwischen hoch und tief.

Aus der tiefe Osteuropas, Odessa,Galizen,Meseritsch.
Kleine Geschichten bilden den Rahmen, in dem sich die Musik entfaltet. Geschichten, die die längst versunkenen Welt des Klezmer beschreibt.

Frank  Eisele und Boris R. Hauck spielen mit viel Engagement und Spiellaune Klezmer und mehr. Ein Swing, ein Vals beleben das Programm. Doch Herzstück ist die Klezmermusik. Dieser expressiven ethnischen Musik die an die Tür des Jazz klopft und Einzug in viele moderne Genre der heutigen Musik gefunden hat.

 

PARCOS ANTIQUOS Y NUEVOS
Virtuose Musik zwischen Barock und Moderne von Händel, Telemann, Hirose, Lawall
Martin Herrmann (Blockflöten) Georg Lawall (Gittarre, Sitar, Perkussion)

"Parcos nuevos" nennt sich die CD der zwei bekannten Kirchheimer Musiker.
Neben lebendig gespielten barocken Werken von Händel und Telemann spielt das Duo u.a. auch Stücke von Lawalls berühmter Weltmusikgruppe OREXIS. Dessen schwäbisch-indische Sitarmusik und virtuose Soli tragen zu dem kurzweilig-anspruchsvollen Hörvernügen bei, bei welchem beide ihr Können in stilsicheren Interpretationen und manchmal pfiffigen, manchmal tiefsinnigen Interpretationen zeigen.

Martin Hermann begann sein Studium im Hauptfach Blockflöte bei Barbara Husenbeth in Trossingen und schloss mit der künstlerischen Reifeprüfung ab. Danach besuchte er Meisterkurse u. a. bei: Frans Brüggen, Jérôme Minis, Dan Laurin, Matthias Weilenmann und Pedro Memelsdorff.
Neben zahlreichen Solokonzerten arbeitete er mit Orchestern, Kammerensembles und namhaften Partnern wie Georg Lawall, John ‚Kaizan’ Neptune (Shakuhachi) und den Organisten/Cembalisten Ernst Leuze, Laurent Jouvet, und Samuel Kummer.
Martin Hermann ist Mitbegründer des Blockflötentrios Ensemble-Tripla’, das sich mit sakraler Musik des späten Mittelalters und der frühen Renaissance auseinandersetzt.
Er arbeitet als freischaffender Flötist und Blockflötenlehrer in Kirchheim/Teck und unterrichtet an der Musikschule Owen.

 

GEGENWARTen - Theater in Lichtblicken lächelnder Schatten
von und mit Albrecht Walter alias:
Tullio Tardi: Worte und Gesten
Riccardo Muto: Musik und Gebärde

„Die gespielten Bilder von Albrecht Walter faszinieren, erheitern und beleben das Denken. Seine geradezu heimlich, stille Art des Humors und seine innerlichst improvisierte Musik auf dem Bandoneon, der Klarinette und anderen Instrumenten sind Nahrung für Seele und Geist.“
(Soziale Skulptur München)

"In Lichtblicken lächelnder Schatten" blitzen poesievolle Bilder aus dem Schattenreich des "Wer bin ich" auf. Das Theater wird zum schmunzelnden Mysterium: im "Gegenwarten" auf  sich selbst.

Albrecht Walter, Mime, feinsinniger Clown, Improvisationsmusiker, Raumbildner, Maler und Zeichner, hat diese Form des casilianischen Theaters - ausgehend von längeren Aufenthalten in Süditalien - für sich entdeckt und bringt sie in seinem "Zwei-Mann-Theater" als kreativen Prozess auf die Bühne: als Riccardo Muto, dem wunderlich Schweigsamen in Gegenwart und als Tullio Tardi, dem beherzten Traumtänzer im Augenblick.
In casilianisch humorgetragener Gegenwärtigkeit entfalten sie ihre Improvisationen. Riccardo füllt die besinnlichen, "gegenwartenden" Pausen mit stillen Gesten und seinen musikalischen Äußerungen auf verschiedensten Musikinstrumenten. Tullio hingegen springt immer wieder auf's Neue ins kalte Wasser augenblicklicher Aktionen: in wundersamen Geschichten und Gedichten, mit kuriosen Gegenständen und Materialien.
Dabei tauchen sie in eine "Wirklichkeit in Gegenwart", die sonst im alltäglichen Leben meistüberhört, übersehen, wenn nicht gar überrannt wird: in die spielerisch sinnliche Pause zwischen Vergangenheit und Zukunft.

 

Susie Asado
Konzert mit Susie Asado und dem Geiger Marko Hefele

SUSIE ASADO ist der musikalische Spielplatz der Songwriterin Josepha Conrad und ihren Freunden.  Die Wahlberlinerin ist in Frankfurt am Main und Chicago aufgewachsen und erzählt in ihren Wortkettenliedern Geschichten von der Grenzpolizei, von Tintenlumpen, von Flugzeugen, einer kleinen Plastikfigur und Wolkenkratzern.  Sie singt auf Deutsch und auf Englisch und manchmal lässt sie beide Sprachen ineinanderrasen wie einen schnell zusammengezogenen Reißverschluss.  Im Jahr 2008 erschien ihr Debütalbum "Hello Antenna" (lolila) und seitdem reist sie mal solo und mal mit Band durch Deutschland, die Schweiz, Österreich, die USA und durch Kanada.  Zur Zeit arbeitet Susie Asado an einem neuen Album mit dem Geiger Marko Hefele, dem Gitarristen Tomi Simatupang und dem amerikanischen Komponisten und Percussionisten Jason Levis.  Befreundete Bands mit denen Susie Asado auch immer wieder Abende teilt sind Jeffrey Lewis, The Burning Hell, Veda Hille, Kat Frankie, Great Lake Swimmers, und Toby Goodshank (Moldy Peaches).

"Mit Mädchenhaftem Charme, sprödem Gesang, zart gezupften und teilweise bezaubernd schiefen Gitarren- und Ukulelemelodien knüpft Susie Asado alias Josepha Conrad 13 folkige, verwirrend schöne Songperlen zu einem Schmuckstück, das die Sängerin der zwischen Berlin und Chicago angesiedelten Indie-Popband Crazy for Jane stolz ein gelungenes Debüt nennen darf."  
– Jacek Slaski, tip Berlin

"Susie Asado braucht auf ihrem Debütalbum nur 50 Sekunden, dann hat sie einen: "I've been living here for years in a temporary sort of way", singt die Wahl-Berlinerin da im Refrain.  Heutzutage weiß ja fast jeder, wie das ist, wenn man nie irgendwo ankommt.  Die Songwriterin hat auf ihrem Debüt "Hello Antenna" aber noch viel mehr zu erzählen.  Denn ihre Sprechstimme, die irgendwo zwischen Eleanor Friedberger von den Fiery Furnaces, Dresden-Dolls-Sängerin Amanda Palmer und Grundschullehrerin changiert, rattert Ihre 13 lyrischen Kleinode nur so herunter, dass die dezente Instrumentierung aus gezupfter Gitarre, Geige, Akkordeon und Ukulele an manchen Stellen gar nicht mehr hinterherkommt.  Susie Asado hat, mit etwas Fantasie, einen alternatieven Bluegrass-Soundtrack zu Michel Gondrys "Science of Sleep" aufgenommen, der gerade von seiner fast kindlichen Fiktionalität und seinem Niedlichkeitsfaktor lebt.  Zum schönsten Song "Hello Antenna" gibt es sogar noch das passende Video, in dem die echte Susie am Ende mit ihrem gebastelten Alter Ego durch die Lüfte fliegt.  Das darf man ruhig mal ergooglen." 
– Christoph Dorner, Intro #165

Offizielle Webseite:
www.susieasado.com
Myspace:
www.myspace.com/susieasado

 

"Im Zauberkreis der Rose"
Poesie und Musik
Ruth Schumacher und Georg Lawall

Die Rose, die Königin der Blumen, wird seit Jahrhunderten von Dichtern verehrt und besungen.
Sei es Maria im Rosenhag, sei es Aphrodite mit der Girlande aus Rosen um die Hüften – in allen Religionen lebt sie – die Rose – als Sinnbild für Werden und Vergehen.
Doch sie schmückt auch unsre Gärten damals wie heute mit ihrer wunderschönen Blütenvielfalt, denn keine andre Blume hat solch eine Verspieltheit an Blütenform, Farbe und Duft hervorgebracht wie die Rose.
Aus dieser Vielfalt der Erscheinung und Bedeutung erzählt Ruth Schumacher die schönsten Gedichte, Sagen, Legenden und auch Botanisches rund um die Rose.
Auf Gitarre und Sitar empfindet der 'Fingerspitzenzauberer' (FAZ) Georg Lawall mit seinen virtuosen Klangkompositionen den Zauber nach, der dem Unaussprechlichen der Rose innewohnt.

Ruth Schumacher, geb. am 17.02.1957, ist freischaffende Sprachkünstlerin in der Rabenbühne in Filderstadt.
Georg Lawall, geb. am 09.02.1952, ist ein international anerkannter Konzertgitarrist und Komponist.

Weitere Informationen unter:
www.rabenbuehne.de
www.georg-lawall.de

 

 

„Geheimnisvolle Helfer“ Leiden und Lachen mit der
russischen Seele

Geschichtenerzähler Roland erzählt russische Märchen

Im Märchenschatz Russlands begegnen uns immer wieder geheimnisvolle Helfer, die dem Helden der Geschichte im entscheidenden Moment beistehen.
Dem armen Bauersknecht, der einigen Tieren einen Dienst erwies, wird wiederum von ihm geholfen: Gemeinsam bringen sie die Prinzessin, die bis dahin nie lächelte zum Lachen. Der Zar hat sie demjenigen zur Frau versprochen, dem dies gelingt...
Ein Pechvogel trifft im ärgsten Unglück auf ein kleines unsichtbares Wesen, das verspricht, ihm jeden Wunsch zu erfüllen. Das höchste Ziel unseres Helden aber ist, die wunderschöne Zarentochter zu gewinnen...  Alte Geschichten – zeitlos gültig.
Geschichtenerzähler Roland bezaubert mit Wort und Geste, mit Klängen und Gesängen sein Publikum - ob jung oder alt.

(Für Erwachsene und Kinder ab 5 Jahre)

 

musik marathon 2011 - 365 improvisierte Konzert-Begegnungen
- Station 61 -

Roland Graeter (Cello,Stimme) begegnet Bernhard Brendle (Verschiedenes)

Seit mehr als 25 Jahren macht Roland Graeter ungewöhnliche improvisierte Musik für Cello und Stimme, die sich im Spannungsfeld archaisch-artifiziell bewegt.
Mit dem Musikmarathon 2011 begegnet diese Musik an 365 Tagen und 365 Orten 365 Partnern: Musikern aller Sparten, Performance-Künstlern, kleineren Ensembles, Klanginstallationen... bis hin zu ausgewählten Geräuschquellen.
Bei jedem dieser Konzerte geht es um freie Improvisation, es sind ad hoc – Begegnungen, die nur durchs Ohr und die Intuition gesteuert werden.

Bernhard Brendle ist Musiklehrer (Gitarre, Trommel, musikalische Früherziehung) und bei uns vor allem bekannt als Mitglied der Gruppe “Doil” und als überzeugender Darsteller beim Freien Theater Heidenheim.

www.musikmarathon.com

Mi
02.03.2011
20.00 Uhr
 

 

„Grenzgschwätz ond Gred“
Schwäbische ond boarische Gschichta

von  Spitzbuaba, Studenda, Wirtsleit ond Wilderer, Richter ond Gauner, von Sündern ond Pfarrern, der Herrgott von Allewind kommt au vor. Autoren: August Lämmle, Karl Setz, Herbert Böckel, Ludwig Thoma, Georg Lohmeier u.a. Drzwischa Gedichtla von Wilhelm Pfisterer, Helmut Zöpfl ond Schmankerl aus „Ois is easy“, rausgeba vom Leitner Toni.

Gläsa wird des älles vom Peter Stich ond musikalisch untermalt vom Norman Angus.

Sa
26.02.2011
20.00 Uhr
 

 

„Lawall spielt Lawall“ Gitarrenkonzert
Georg Lawall (Gitarre, Sitar) spielt eigene Kompositionen „around the world“

Georg Lawall studierte in Essen und München. 1977 bekam er mit OREXIS den deutschen Schallplattenpreis und er wurde „Künstler des Jahres 78“. Seine hohe Gitarrenkunst brachte ihm früh internationales Ansehen. (CDs bei EMI u.a., Noten bei Ed. PETERS, Fernsehen, Rundfunk) Seit 1972 Konzertreisen in Spanien, Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich, USA und Asien. Sein aufgeführtes Werk hat die Dimensionen eines Klassikers. Seit 1972 spielt Georg Lawall Sitar und entwickelte auf ihr einen eigenen Stil.

Sa
19.02.2011
20.00 Uhr
 

 

„Streicheleinheiten“
Georg Lawall, Gitarre und Agathe Steiff, Violine
spielen Werke von Bach, Händel, Lawall und Graf

Agathe Steiff, geboren in Reutlingen. Unterricht bei Horst Guggenberger (Musikschule Giengen / Brenz), Violinstudium bei Prof. Baynov, Ricardo Odnoposoff (Meisterklasse, Stuttgart) und Joachim Schall (Neue Musik, Stuttgart) Konzertmeisterin im Schwäbischen Kammerorchester. Tourneen durch Spanien und Brasilien als Solistin von verschiedenen Orchestern. Zahlreiche Uraufführungen von Werken von Georg Lawall, Konzerte und CDs mit diversen Künstlern.

Georg Lawall studierte in Essen und München. 1977 bekam er mit OREXIS den deutschen Schallplattenpreis und er wurde „Künstler des Jahres 78“. Seine hohe Gitarrenkunst brachte ihm früh internationales Ansehen (CDs bei EMI u.v.a., Noten bei Ed. PETERS, Fernsehen, Rundfunk) Seit 1972 Konzertreisen in Spanien, Italien, Frankreich, Schweiz, Österreich, USA, Japan und Asien. Sein aufgeführtes Werk hat die Dimensionen eines Klassikers. Seit 1972 spielt Georg Lawall Sitar und er entwickelte auf ihr einen eigenen Stil. Neben vielseitigen Projekten hat er auf 6 CDs die Höhepunkte des Gitarrenrepertoires kombiniert mit eigenen Werken eingespielt.

 

Liebe, Tod und Lästerzungen – das Leben des François Villon interpretiert von Georg Lawall, Musik und Rudi Korbel, Rezitation
nach Motiven und Gedichten von François Villon (1431 – 1463)
Texte:  François Villon / Paul Zech / Rudi Korbel

François Villon (1431-1463) ist der bedeutendste französische Lyriker des späten Mittelalters. Seine sozialkritischen, oft auch anzüglichen Balladen und Spottgedichte gab er nachts in den Kneipen von Paris zum Besten und wurde so sehr bald zum Liebling der kleinen Leute. Die hohen Herren fürchteten seine spitze Zunge und schließlich wurde er – auch wegen verschiedener Delikte – der Stadt verwiesen. Villon litt unter der Verbannung, denn er liebte das Leben in Paris – vor allem die Frauen. Unvergessen sind Villons Balladen von den „Vogelfreien“, von den „Armen und den Reichen“, von seiner „dicken Margot“ und von den „Lästerzungen“. Villons ungehemmte Lust am Leben ist stets überschattet von sozialem Leid, Verbrechen und Tod.

Georg Lawalls musikalische Kunstfertigkeit und die lebensvolle Sprachkraft von Rudi Korbel schaffen durch Authentizität und Eigenwilligkeit in der Interpretation ein Bild von François Villon, dessen Reiz in der Subjektivität liegt.

 

Duo EASTWIND
Musik zwischen Ost & West

Georg Lawall:  Gitarre, Sitar, Balafon
Willi Kappich:  Tablas, Percussion

Das Duo EASTWIND spielt die Musik von Lawalls berühmter Weltmusikgruppe OREXIS.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf Lawalls schwäbisch-indischer Sitarmusik. Doch auch seine vom Jazz inspirierten Gitarrenstücke und Kappichs virtuoses Spiel auf den Tablas und den Percussionsinstrumenten tragen zu einem anspruchsvollen Hörvernügen bei.

Georg Lawall
wurde 1977 als Leiter von OREXIS für deren erste LP mit dem deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet.
Seine hohe Gitarrenkunst brachte ihm früh internationales Ansehen (CDs bei EMI u.v.a., Kompositionen bei Ed. PETERS, Fernsehen, Rundfunk und Konzerte mit renommierten Künstlern in Europa, USA, Japan und Asien).
Seit 1972 spielt er auch Sitar ("verily like an indian ustad" Singapore Strait Times) und hat darauf einen eigenen Stil entwickelt.
Das "phänomenale Multitalent" (FAZ) hat in den letzten Jahren neben vielseitigen Projekten auf  6 CDs die Höhepunkte des Gitarrenrepertoires kombiniert mit eigenen Werken exemplarisch eingespielt, dazu mit "Die coole Schoole" ein kreatives Lehrwerk verfasst, welches  die Neuerungen erklärt, die sein Spiel auszeichnen.
www.georg-lawall.de

Willi Kappich
studierte Schlagzeug in Frankfurt und Tablas bei Trilok Gurtu, welchem er als Tablaspieler bei OREXIS folgte.
Er war Mitglied beim legendären "Frankfurter Kurorchester" und spielt derzeit dank seiner stilistischen Vielseitigkeit mit zahlreichen Musikern Flamenco, Latin, Jazz und indische Musik.
Zahlreiche CDs mit OREXIS, FKO u.a.
www.willikappich.de

 

Rabentanz - Mondlieder - Der Lautenthaler
Musik und Tanz für Laute und Theorbe
Tanz: Melanie Poser, Instrumente: Stefan Lundgren

Sa
27.03.2010
20.00 Uhr
 

Das Musikerduo spielt eigene Kompositionen und Bearbeitungen von Werken John Dowlands und schwedischen Volksliedern.

Die Lautenmusik wird dabei von Ausdruckstanz unterstützt. Beim “Rabentanz” basieren die Lieder der Raben auf alten schwedischen Balladen aus Öland. Die “Mondlieder” bringen den Zuschauern Mond und Erde und die Verletzlichkeit unserer Natur ins Gedächtnis. Das geheimnisvolle Bildnis einer Lautenspielerin auf einer alten Münze regte die Lieder aus “Der Lautenthaler” an.

 

 

"Liebste, laß uns tanzen!"
Ina Z und Stellmäcke spielen auf

Sa
06.03.2010
20.00 Uhr
 

Ina Z und Stellmäcke lernten sich 2006 beim Stuttgarter Chansonfestival kennen, wo Stellmäcke den ersten Preis des Festivals und Ina Z den Musikpreis für geistreiche und geschmeidige Texte im Chanson erhielt.

Letztes Jahr gestalteten sie erstmals einen Abend gemeinsam und hatten so viel Spaß dabei, dass es dieses Jahr eine Wiederholung gibt, mit alten und neuen Liedern, mit Akkordeon, Gitarre, Konzertina und Schlagwerk, mit Liedern von Ina Z und Stellmäcke.

Ina Z singt und spielt seit 1993 auf den Kleinkunstbühnen Berlins und anderer Städte und ist hier auch bekannt mit dem Liederabend „Bis zum Morgen“ und den „Divenliedern“.
Mal melancholisch, mal komisch erzählt Ina Z Geschichten, die das Publikum wegtragen in eine andere Welt, geschaukelt von ihrer tiefen warmen Altstimme und gewippt von schmissigen Akkordeonklängen.

„Es ist vor allem das Emotionale in ihrer Musik, das fasziniert...Voller Tiefe erzählt sie in ihren Liedern Geschichten der Gescheiterten, der Desillusionierten, der Außenseiter, auch der Liebes- und Alkoholkranken.“ (Reutlinger Nachrichten)

Stellmäckes Soloabend – das sind Lieder, die man sehen kann, das ist Ohrenkino voller Musikalität und poetischer Bilder. Stellmäcke besingt mit pointiertem Witz und Melancholie den Zustand der Welt und wechselt spielerisch zwischen Gitarre, Konzertina und Schlagwerk.
Der Sänger, Autor, Schauspieler und Musiker wurde bereits mit mehreren Preisen in Deutschland und Österreich geehrt.

„Auf individuellen Pfaden wandelt Stellmäcke, ein geistreicher Metaphoriker wie Wenzel, aber auch von Hellerscher Indolenz und Kramerscher Sensibilität.“ (Der „Folker“)

weitere Infos unter
www.ina-z.de
www.stellmaecke.de

 

 

Engels kleine Wintermusik
Weihnachtskonzert mit Helmut Engel-Musehold

Sa
26.12.2009
20.00 Uhr
 

Der gebürtige Heidenheimer Helmut Engel-Musehold gilt als einer der profiliertesten Musiker und Komponisten in Berlin. Er spielte u.a. mit internationalen Größen wie Trilok Gurtu, David Friedman, Carlos Bica, Markus Stockhausen und leitete das "Silent Jazz Ensemble", eine der erfolgreichsten deutschen Musikgruppen im Grenzbereich des Jazz. Er
schreibt Musik für Film, Fernsehen und Theater und ist Dozent an der Musikschule Berlin-Kreuzberg.

In seinem Soloprogramm kreiert der Multiinstrumentalist aus dem reichhaltigen Fundus seiner zum Teil ungewöhnlichen und exotischen Instrumente eine abwechslungsreiche Folge grooviger Kompositionen und frei schwebender, meist an Melodien gebundener Improvisationen.

Seine Musik ist geprägt von immenser Spannung, Facettenreichtum und Spielfreude. Sie vereint Romantisches mit Modernem, Kammermusikalisches mit Impressionistischem, ist folkloristisch, rhythmisch und jazzig. Er erzeugt die verschiedensten Bilder, Stimmungen, Gefühle und schafft großartige Atmosphären. Aus Klang-Malereien entsteht Liedhaftes, Komponiertes geht über in Improvisiertes.

Helmut Engel Musehold

Helmut Engel-Musehold benutzt in seinen Konzerten auch Objekte und Alltagsgegenstände, denen er verblüffende Klänge entlockt, verbindet Instrumentales durch Anekdoten, kleine authentische Geschichten oder (eigene) Gedichte und bezieht auf charmante Art und Weise seine Zuhörer mit ein. Er agiert mit Humor, sinnlichem Esprit und bietet nicht nur spannende Musik, sondern auch Spaß und gute Unterhaltung.

Instrumente:
Tenorsaxophon, Sopransaxophon, Bassquerflöte, Querflöte, Piccoloflöte, Bambusflöten, Blockflöten, Educci-Flöte, Okarina, Maultrommel, Vogelstimmen, Wasserflaschen, Schläuche, Objekte.

 

„Papa, wer bin ich?“
Heiter-philosophische Anekdoten vom kleinen Raben und seinem Papa
von und mit Rudi Korbel und Angelika Deffner

Das warmherzige Zwiegespräch zwischen dem kleinen Raben und seinem Papa bringt Jung und Alt immer wieder aufs Neue zum Schmunzeln.

„Papa, wer bin ich?“ Diese Frage ist für den kleinen Raben von existentieller Bedeutung. Und so fragt er – kaum aus dem Ei geschlüpft – wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Der Verlust einer Feder, Heimweh nach dem Nest, die Angst vor dem Adler, das sind Dinge, die ernst genommen werden müssen - und der Rabenpapa findet immer eine Antwort...

Rudi Korbel von der Rabenbühne Filderstadt hat nicht nur die heiteren Dialoge erdichtet - überzeugend und humorvoll schlüpft er in die Rolle des Rabenpapa und gestaltet das Gespräch mit seiner Stimme. Der kleine Rabe in seinem Nest wird auf der kleinen „Räblesbühne“ der Schattenspielerin Angelika Deffner lebendig. Minimalistisch doch in hohem Maße einfühlsam reagiert sie auf Rudi Korbel und verbindet mit dem Zauber ihrer Kunst Dramatik und Lyrik zu einem poetischen Ganzen.

(Für Erwachsene und größere Kinder, Dauer ca. 45 Min.)

Rabe

 

 

 

Gitarrenzauber
Blues - Latin - Weltmusik
Gitarre: Georg Lawall

Sa
07.11.2009
20.00 Uhr
 

In den 70er-Jahren bereicherte der Gitarrist und Komponist Georg Lawall mit seiner Gruppe „Orexis“ das internationale Musikgeschehen. 1978 erhielt er den deutschen Schallplattenpreis und wurde mit seiner Musik zum Künstler des Jahres gekürt. Neben Konzerten mit renommierten Musikern verzaubert er seine Zuhörer vor allem auch als Solist. Das Heidenheimer Publikum darf sich auf einen Künstler der Weltklasse freuen!

 

Brot und Wein
Gedichte von Friedrich Hölderlin, Musik von Johann Sebastian Bach u.a.
Rezitation: Ruth Schumacher, Cello: Michael Bosch

Sa
21.11.2009
20.00 Uhr
 

Friedrich Hölderlin gehört mit seiner anspruchsvollen Lyrik zu den bedeutendsten Dichtern deutscher Sprache.
Ruth Schumacher hat viele Jahre Hölderlin studiert und überzeugt ihr Publikum durch die meisterhafte Beherrschung und Gestaltung der Sprache des großen Künstlers.

Das virtuose Cellospiel des jungen Heidenheimer Musikers Michael Bosch bildet den kongenialen Rahmen des Abends.

 

„Drüben schallt es fort und fort...“
Balladenabend mit Ruth Schumacher und Rudi Korbel

Ob Warnruf, Hilferuf oder Freudenschrei – immer trifft die Ballade das Gemüt ihrer Zuhörer.
Eine Ballade ist nicht nur ein Gedicht, nein, es ist, um mit Goethe zu sprechen, das "Ur-Ei" der Poesie. Das dramatische Erzählen einer außergewöhnlichen Begebenheit, eingebettet in Rhythmus und Sprachklang, sucht in der Literatur seinesgleichen.
Den Unterhaltungswert der Ballade kennend, nutzten vor allem Goethe und Schiller diese Gattung, um ihre klassischen Ideale einem breiten Publikum zu vermitteln.

"Edel sei der Mensch, hilfreich und gut."
Heldenhaft stellt sich der Mensch den Widrigkeiten des Schicksals entgegen und wächst über sich hinaus.
Der tugendhafte Mensch wird zum Vorbild. Sein „vortreffliches“ Verhalten besitzt die Macht, ein tyrannisches Herz in ein liebendes  zu verwandeln, wie zum Beispiel in Schillers Ballade
"Die Bürgschaft".

Um unverbrüchliche Treue geht es auch in Goethes Ballade
"Der König von Thule".

In der romantischen Ballade sind es oft naturmagische Kräfte, Gespenster, aufgebrachte Elemente wie Wasser und Feuer, die den Menschen bedrohen oder ins Verderben stürzen.
"Der Feuerreiter" "Der Zauberlehrling"

Aber auch versöhnliche Geister finden sich, die den Menschen zwar necken, ihm aber schließlich doch zu unverhofftem Glück verhelfen.
"Der getreue Eckart" "Nixe Binsefuß"

Um den Zauber des ersten Kusses geht es in Mörikes Märchenballade
"Schön Rohtraut".

Viele der schönsten und eindrucksvollsten Balladen sind auch immer mit Erinnerungen an unsere Schulzeit verbunden.
Balladen sind sprachliche Kunstwerke, die uns nicht selten ein Leben lang begleiten.

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